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Di 31. Jul 2012, 23:18

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Registriert: Mi 1. Feb 2012, 00:05
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Die Bestätigung, die ich durch Sie bisher für meine Beiträge erhalten habe, ist Balsam für meine Seele. Es kittet den Riß an der tiefsten Stelle. Es ist, als ob ich zum ersten Mal aufstehe.
Nachdem ich Ihnen in einer Reihe Beiträge die inneren Zusammenhänge vorgestellt habe, wendet sich mein Denken wieder den vorliegenden Aufgaben zu. Ich habe mich entschlossen, einen bürgerlichen Lebensstil tatsächlich anzustreben. Das ist ein Akt der Erkenntnis; nicht gefühlsbasiert, denn mir fehlt diesbezüglich jegliche Vorstellungkraft. Ich soll Kinder haben? Ich?
Neben dem Umstand, daß meine „florierende“ Agentur mir erstmals ein echtes Einkommen und damit das notwendige Fundament in jeder Hinsicht beschert, sprechen im Wesentlichen drei Argumente für diese Entscheidung.

Zum einen ist dafür eine Blaupause vorgezeichnet. Mein Bruder ist konservativer und respektabler Familienvater. Auch die weitere Familie, in eigentlich „zerschossenem“ Zustand, ist ihm erkennbar wichtig. Er möchte dort mit vergleichbaren, das heißt berechenbaren Einheiten jonglieren, und unterstützt daher meinen Plan durch die zuverlässige Bereitschaft von Rat und Tat, ungeachtet unserer schweren Differenzen im Sein. Ich erwähnte bereits, daß ich mich bei Parship angemeldet habe. Als ich jüngst einen Termin ändern mußte, weil ich zur Einschulung meiner dritten Nichte eingeladen bin, wirkte das eher positiv. Ich sehe das als gutes Omen.

Zweitens: Bürgerlichkeit, wie ich sie verstehe, meint dabei nicht bräsige Spießbürgerlichkeit, sondern dient wohlverstanden der Verteidung der eigenen Würde. Schon immer haben egoistische Leute in der Öffentlichkeit meine Rechte beschnitten.
Das lasse ich mir jetzt aber grundsätzlich nicht mehr gefallen. Ich erwarte in diesem Moment eine rein förmliche Entschuldigung. Bleibt diese allerdings - was gelegentlich nunmal geschieht - aus, putze ich die Person in der Öffentlichkeit herunter, und zwar durch die Nennung von Tatsachen und der Beschreibung von Visionen, die dieser Person unangenehm sein müssen. Mir fällt immer etwas ein. Trumpft die Person auf, rufe ich gleich die Polizei. Ich schätze, alle haben bereut, meine Rechte beschnitten zu haben….Sie hören den Autisten deutlich heraus, nehme ich an….Beim Nachlesen dieses Abschnitts muß ich zugeben, daß zuweilen (?) auch mein Ansehen leidet.
Aber insgesamt habe ich das untergründig starke Gefühl – und durch die Evolutionstheorie voll gedeckt – daß mir mein Selbstbehauptungswille doch positiv angerechnet wird. Immerhin kann das „Du“ wissen, daß ich nicht davonlaufe, wenn es drauf ankommt. Ich muß mich also nicht beugen, wenn ich „bürgerlich“ werde. Das zählt.

Drittens hat sich mein „Planquadratschießen“, daß ich in meinem Brückenschlag-Text näher beschreibe, grundsätzlich bewährt. Ich habe jetzt die Erfahrung gemacht, daß meine Überlegungen jenseits meiner Emotionen zu echten Fortschritten führen, wenn ich sie ausführe. Die ganze Chose muß ins Rollen kommen. Das Selbstbewußtsein nimmt zu.



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