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Mo 6. Jan 2014, 16:04

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Registriert: Mi 1. Feb 2012, 00:05
Beiträge: 27

Liebe Leser,

seit dem Seitenumzug ist es mir nicht mehr recht gelungen, hier im Blog den Anschluß zu halten. Das ist aber wichtig, denn dieser Blog soll ehrlich Rechenschaft ablegen über meinen Kampf um soziale Teilhabe.
Sozial waren die letzten Monate geprägt durch eine Vertiefung und Verbreiterung meiner emotionalen Erfahrungen, was sich naturgemäß für Autisten nicht ohne Rückschläge vollzieht.
Die Unerbittlichkeit meiner inneren Widerstände zwingt mich in eine Weltsicht, die grundlegende Probleme machtpolitisch-strategisch-militärisch definiert. Aufklärung und Eroberung vom – mir feindlich gesonnenen – eigenen Unbewußten gehaltener Bastionen spielt dabei eine große Rolle.
In unserer Gesellschaft hat sich das politische Denken, welches die Menschen früher allgemein stärker beherrschte, unter den Bedingungen der globalisierten Marktwirtschaft in den Bereich des finanziellen Denkens verschoben. Das ist für die Erkenntnisfähigkeit der Betroffenen fatal, denn Geld ist nur die Oberfläche von Etwas. Poltische, das heißt aus der Erkenntnis der wahren Natur des Menschen hervorgegangene Maximen sind etwas Grundlegendes, und daher Dauerhaftes. Regeln aber, die jetzt gelten und dann gleich nicht mehr, sind uninteressant.

Am Anfang des Jahres stehe ich unverändert vor schwierigen Aufgaben. Nach wie vor ist das Hauptproblem, daß ich – …hier stocke ich – nicht in der Lage bin, mich in unserer Gesellschaft unter finanziellen und organisatorisch-institutionellen Aspekten souverän zu bewegen. Das sind viele nicht, aber aus meiner Perspektive bin ich so konditioniert, daß ich versuche, meine vorhandenen Kräfte und die Lage zu sehen und mich frage, was jetzt zur Erfüllung meines Zieles, einer vollen Lebensstelle, der nächste logisch-angemessene Schritt ist. .
Mein inneres Unbewußtes besitzt die Fähigkeit, jede Art aufgebauter organisatorischer Strukturen, die nicht terminlich streng überwacht bzw. nicht aus meinem Inneren erwachsen sind, sondern von oben eingeführt werden sollen, in kurzer Zeit – Sekunden oder auch Wochen – wieder zu löschen. Dies führt zu scharfen inneren Frontstellungen.
Ich sehe meine Aufgabe jetzt so, daß ich am Jahresanfang das Jahr 2014 als Ganzes betrachten möchte. Da die unmittelbar anstehenden Aufgaben meine ganze Energie absorbieren, um gangbare Wege zu finden, ist mein Zeithorizont bis heute nicht über mehrere Tage hinausgekommen. Das heißt: Ich strebe eine Verhundertfachung an.
Es stellt bereits ein Aufbrechen meiner behinderungsbedingt engen zeitstrukturellen Vorstellungen dar, daß ich das Jahr 2014 in zwölf Monatsaufgaben aufgliedern möchte. Ideal wäre, wenn die Aufgabe in enger Kooperation mit Partnern erfolgen kann.
Es müssen also Aufgaben identifiziert werden, die in einem Monat zu schaffen sind bzw. durchzuhalten sind. So, daß ich danach unbedingt besser dastehe. Die Werthaltigkeit der Überlegungen hängt ab von in sich logischem Aufbau der zwölf Punkte - ein Punkt soll Vorbedingung für den nächsten sein - und die Zuverlässigkeit von Unterstützung.

Dazu muß ich mir aber im Klaren sein, wie die einzelnen Dimensionen zusammenhängen. Immer wieder breche ich emotional darüber zusammen, daß mir kein einziger Schritt richtig vorgegeben wird. Alles muß aus Granit herausgeschlagen werden. Meine Motivation steigt aber, wenn diskutiert wird. Durch die Tatsache des Gesprächs ist die Blockademacht meines Unbewußten ausmanövriert.
Daher mein Vorschlag, der für mich in einen spezifischen Monatsplan münden könnte: Ein runder Tisch, wo man sich in Diskussionsatmosphäre trifft. Ich benötige dringend einen Resozanzboden für meine Überlegungen, die sich abschleifen und einordnen müssen. Gibt es Leute, die sich mit mir bei einer Kneipenrunde Gedanken machen wollen, wie es weitergeht? Oder verbraucht sich die Energie um die Sorge der eigenen Situation?
Wenn ich demnächst einen Themenabend gestalten darf, kann die Weiterentwicklung dann in die nächste Runde gehen. Wir stehen noch an dem Punkt, daß sich die richtigen Leute erst finden müssen. Wir brauchen eine Gruppe von unterschiedlichen Leuten, die sich mit den herrschenden Strukturen nicht abfinden wollen. Wenn Strukturen erstarren, ist die Entwicklung beendet.

In dem Sinne: Ein erfolgreiches 2014 ;-)

Für Kurzentschlossene: StefanUhlmann@web.de



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